Sinéad O’Connor
Artist Profile
Artist Profile
02/07/09Sinéad O’Connor (* 8. Dezember 1966 in Glenageary, County Dun Laoghaire-Rathdown; voller Name Sinéad Marie Bernadette O’Connor) ist eine irische Musikerin und Sängerin.
Sinéad O’Connor wurde 1966 als drittes von fünf Kindern im irischen Glenageary in der Nähe von Dublin geboren; ein Bruder ist der Schriftsteller Joseph O’Connor. Als Kind wurde sie nach eigenen Angaben von ihrer Mutter regelmäßig körperlich misshandelt. Ihr Song "Fire on Babylon" handelt von den Folgen ihrer eigenen Misshandlung. Als sie acht Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Im katholisch-konservativen Irland jener Zeit war eine offizielle Scheidung noch nicht möglich und bei Trennungen wurden Kinder generell der Mutter zugesprochen. Ihr Vater Jack O’Connor wurde ein ambitionierter Kämpfer für das irische Scheidungsrecht. 1979 zog Sinéad bei ihrer Mutter Marie O’Connor aus, um mit ihrem Vater und seiner Lebensgefährtin zu leben.
Später wurde sie der Schule verwiesen, wegen Ladendiebstahls eingesperrt und musste schließlich ein Internat der Sisters of Our Lady of Charity besuchen. Dieses verließ sie im Alter von 16 Jahren, um Gesang und Klavier zu studieren. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählte sie Aretha Franklin und The Smiths. Ihre erste Band hieß Ton Ton Macoute, benannt nach den Zombies der haitianischen Mythologie.
Mitte der 1980er-Jahre unterschrieb sie in London einen Plattenvertrag bei Ensign Records. 1987 erschien ihr erstes Album The Lion and the Cobra. Die Single „Mandinka“ schlug Wellen in der Independent-Szene, das Musikvideo mit einer glatzköpfigen Frau nicht weniger. Zu dieser Zeit heiratete sie 'ihren' Drummer John Reynolds, von dem sie sich Anfang der 1990er nach der Rechtsreform scheiden ließ. Aus der Verbindung mit Reynolds stammt ihr Sohn Jake.
Der große Durchbruch gelang Sinéad O’Connor 1990 mit ihrem zweiten Album „I Do Not Want What I Haven’t Got“ und der Single-Coverversion des Prince-Songs „Nothing Compares 2 U“. Das Lied schaffte es in Deutschland auf Platz 1 der Hitparade.








